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  • Bestandsschutz für Ostrenten bei Rentenanpassung dringend notwendig

    (29.04.2011) Zum Vorstoß der Grünen, den DDR-Einkommensnachteilsausgleich für
    Ostrentner abzuschaffen, erklärt der FDP- Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Gino LEONHARD: Ein bundesweit einheitliches Rentensystem ist absolut notwendig und längst überfällig. Bestehende Nachteile für ostdeutsche Beitragszahler bei der Berechnung zukünftiger Renten müssen abgeschafft werden. Dafür notwendige Reformschritte dürfen aber nicht, wie aktuell mit banaler Argumentation von den Grünen gefordert, auf dem Rücken der Rentner in den neuen Bundesländern erfolgen.

Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten, insbesondere der Energiepreise, müssen bestehende Ostrenten und Anwartschaften Bestandsschutz haben. Die grüne Klientelpolitik für einkommensstarke Rentner in Baden-Württemberg schadet vor allem der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern. Das werden wir verhindern.

Wir Liberale setzen uns neben einer nachhaltigen Rentenanpassung zudem
für eine flexible Rente ab 60 Jahren und bessere Hinzuverdienstmöglichkeiten
für Ruheständler unter 65 Jahren bis zur Höhe des letzten Bruttoverdienstes ein. Damit würde Neurentnern der Einstieg in die Rente erleichtert und zugleich Betrieben geholfen, erfahrene Arbeitskräfte zu gewinnen oder zu halten. Für Unternehmen in M-V wird es aufgrund des
Fachkräftemangels zunehmend wichtiger, auch älteren Fachkräften flexible
Arbeitszeit- und Renteneinstiegsmodelle zu ermöglichen.

PM 34-11 vom 27. April 2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


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Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

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Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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