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  • Backhaus muss sozialistischen Weg verlassen und Alteigentümer nicht länger benachteiligen

    (16.12.2010) Zur Ankündigung von Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus
    im Falle der Verabschiedung des Zweiten Flächenerwerbsänderungsgesetzes den Vermittlungsausschuss des Bundesrates anzurufen, erklärt der agrarpolitische Sprecher der FDP Mecklenburg-Vorpommern, Daniel BOHL:

Landwirtschaftsminister Backhaus muss aufhören, Alteigentümer
aus ideologischen Gründen noch länger zu benachteiligen. Nichts
anderes als eine Benachteiligung ist sein Vorstoß, unter fadenscheinigen
Gründen den Vermittlungsausschuss des Bundesrates
anzurufen. Dabei ist es bekannt, dass der Minister auch die
BVVG-Flächen der Alteigentümer gerne zum Ertragswert in
„volkseigene Verantwortung“ der Landesregierung übernehmen
möchte. Die derzeitigen Heuschreckenpreise für Agrarflächen
lehnt er für sich selbst ab, will diese aber den Alteigentümern zumuten.
Seit 1994 warten diese auf die Möglichkeit, ca. 30 ha ihrer einstigen,
heute in Bundeseigentum befindlichen Flächen zurückzuerwerben.
Die im Gesetz unter anderem vorgesehene Stichtagsregelung
ermöglicht die moralische Wiedergutmachung für erlittenes
gesellschaftliches Unrecht vieler Alteigentümer im Rahmen
der Bodenreform. In Pachtverhandlungen von Alteigentümern und
jetzigen Flächennutzern besteht zudem eine effizientere Möglichkeit
für einvernehmliche Ergebnisse als bei Verhandlungen
zwischen den jetzigen Flächennutzern und den bürokratischen
Institutionen von Bund und Land.

PM 82-10 vom 16. Dezember 2010
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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