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  • Backhaus bleibt untätig bei Guts- und Herrenhäusern

    (26.04.2011) Hans Kreher, kulturpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion von Mecklenburg-Vorpommern, erklärt zur Förderpraxis des Agrarministers bei Guts- und Herrenhäusern in Mecklenburg-Vorpommern:
    „Agrarminister Backhaus muss nach gut 17 Jahren endlich aufhören, sich beim Thema Guts- und Herrenhäuser in Ausreden zu flüchten. Jedes vierte sanierungsbedürftige Guts- und Herrenhaus in Mecklenburg-Vorpommern zerfällt weiter.

Der Minister aber schöpft seine Möglichkeiten nicht aus. EU-Mittel, die das Agrarministerium für die Entwicklung des ländlichen Raumes verteilen könnte, fließen nicht in die Entwicklung von Guts- und Herrenhäusern, die etwa als Kultur- oder Integrationszentren
durchaus als Anziehungspunkte revitalisiert werden könnten.

Minister Backhaus, der eindringliche Warnungen der FDP als „Geschwätz“ abtut, schiebt die Verantwortung des Verfalls wegen nicht übertragener Besitzverhältnisse auf die Regierungen kurz nach der Wende. Hätten aber CDU und FDP in Mecklenburg-Vorpommern von 1990 bis 1994 auch nur ansatzweise den Agrargenossenschaften die Altlasten überlassen wollen,
wäre Herr Backhaus in der Opposition der erste gewesen, der dagegen gewettert hätte.

Heute sollte er sich dafür einsetzen, dass für sanierungsbedürftige Guts- und Herrenhäuser im Zusammenspiel mit dem dazugehörigen Land neue Perspektiven ermöglicht werden, statt entsprechende Initiativen der FDP-Landtagsfraktion zu torpedieren.“


PM 38-11 der Landtagsfraktion vom 25. April 2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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