Wand ersetzen will, der muss auch für die nötigen Stützpfeiler in der Zwischenzeit sorgen, damit das Haus nicht zusammenbricht. So ist es auf dem Weg ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien auch.
Einen großen Teil der deutschen Stromversorgung übernehmen derzeit Kernkraftwerke. Werden diese stufenweise bis 2022 abgeschaltet, muss für Ersatz gesorgt werden.
Dazu sind neben neuen konventionellen Kraftwerken und dem umfangreichen Ausbau der Erneuerbaren Energien viele weitere Maßnahmen notwendig.
Die schwarz-gelbe Koalition hat daher heute im Paket zahlreiche ergänzende Maßnahmen beschlossen, wie z.B. den beschleunigten Stromnetzausbau, die Erforschung von
Speichertechnologien, die Planungsbeschleunigung für Kraftwerksneubauten
und mehr Mittel für die Gebäudesanierung.
Die FDP ist davon überzeugt, dass ein Ausstieg aus der Kernenergie nur zusammen mit den oben erwähnten Maßnahmen realistisch und rational ablaufen kann, damit
in Deutschland nicht buchstäblich die Lichter ausgehen. Die Bürgerinnen und Bürger verlassen sich darauf, dass Strom zu jeder Tages- und Nachtzeit, in jeder Menge und zu bezahlbarem Preis vorhanden ist. Dabei muss es bleiben. Die FDP ist die Stimme der Vernunft in der Energiedebatte gewesen und hat daher auf dieses Maßnahmenpaket bestanden.
PM 58-11 vom 30. Juni 2011







