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  • Familienpolitik

    Ahrendt: Verfassungsgericht bestätigt FDP-Position

    Christian Ahrendt

    (03.08.2010) Zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum Sorgerecht lediger Väter, erklärt der FDP-Landesvorsitzende M-V, rechtspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Parlamentarische Geschäftsführer Christian AHRENDT: „Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts bestätigt die Position der FDP in der Absicht, das Sorgerecht für außerehelich geborene Kinder nun auch gesetzlich gerechter zwischen beiden Elternteilen auszugestalten.“

„Wir wollen die Rechte lediger Väter stärken. Der Karlsruher Beschluss gibt uns dafür ordentlich Rückenwind.

Die Frage des Sorgerechts muss sich immer am Wohl des Kindes orientieren. Es ist nicht mehr zeitgemäß, Kinder danach einzuteilen, ob sie innerhalb einer gültigen Ehe geboren wurden oder nicht. Alle Kinder haben einen Anspruch auf beide Elternteile mit allen Pflichten und allen Rechten. Die FDP will deshalb künftig ledigen Vätern selbst dann die Möglichkeit einräumen, das gemeinsame Sorgerecht für ihre Kinder zu erhalten, wenn die Mutter dem nicht zustimmt. Voraussetzungen hierfür sollen sein, dass der Vater seine Vaterschaft anerkannt, die Mutter der Vaterschaftsanerkennung zugestimmt und der Vater erklärt hat, dass er das Sorgerecht gemeinsam mit der Mutter ausüben will. Die Mutter kann hiergegen einen begründeten Widerspruch einlegen, über den das zuständige Familiengericht entscheiden muss.“
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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