sind. Gerade in sozialen Netzwerken sollten Nutzer daher ihre Privatsphäreneinstellungen
gezielt vornehmen. Und bei Neuerungen durch die Netzwerkbetreiber abermals alle Einstellungen sorgfältig prüfen. Die FDP hat sich in der Koalition erfolgreich für eine „Stiftung für Datenschutz“ eingesetzt. Diese startet in wenigen Wochen und wird Strategien zur Sensibilisierung der Bürger beim Umgang mit den eigenen persönlichen Daten entwickeln sowie öffentliche Stellen und private Unternehmen untersuchen und zertifizieren.
Zu sicherem Surfen im Netz gehört jedoch nicht nur der Schutz der eigenen Daten, sondern
auch der Respekt vor den Rechten anderer. Besonders wichtig sind die Achtung des Urheberrechts und damit der Respekt vor geistigen Werken und kreativem Schaffen. Nur weil Filme und Musik im Internet teilweise kostenlos verfügbar sind, bedeutet dies nicht, dass ihre Nutzung und Weiterverwendung auch erlaubt ist.
Es ist bedauerlich, dass im Gegensatz zum Jahr 2011 meines Wissens in diesem Jahr keine Projekte aus Mecklenburg-Vorpommern am Safer Internet Day beteiligt sind. Dadurch wird eine gute Chance zur Aufklärung über die wichtigsten Regeln für sicheres Surfen im Netz verpasst. Das verdeutlicht, dass das brisante Datenschutzthema in unserem Bundesland dringend mehr Beachtung finden muss.
PM 2012-020 vom 06.02.2012







