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  • Sozialpolitik

    100 Tage neues Kita-Gesetz: Beiträge werden weiter steigen!

    (10.11.2010) Zur 100-Tage-Bilanz des KiFÖG, erklären der FDPLandesgeneralsekretär Hagen REINHOLD und der ehemalige Vorsitzende des Landeselternrates Mecklenburg-Vorpommern, Harry KLINK:
    „Sozialministerin Schwesig wird nicht müde bei jeder sich bietenden Möglichkeit auf die Opposition einzuschlagen, hat es aber noch immer nicht geschafft Rechtsverordnungen zum KiFÖG M-V zu erlassen,

obwohl das Gesetz nun schon 100 Tage existent ist“, so Harry Klink, der ehemalige Vorsitzende des Landeselternrates Mecklenburg-Vorpommern.
Der Landesgeneralsekretär der FDP, Hagen Reinhold, führt weiter aus:
„Das KiföG erfüllt aus unserer Sicht nicht die Kriterien eines modernen
Gesetzes. Das aktuelle Finanzierungssystem der Kitas im Land ist familienfeindlich
und ungerecht. Das Land spart weiter auf Kosten der hier
lebenden Familien und unterstützt stattdessen Nichtlandeskinder mit
kostenlosen Studienplätzen an unseren Hochschulen. Die Koalition in
Schwerin ist das Gegenteil von kinderfreundlich: Sie ist kinderfeindlich.“
Klink fügt hinzu: „Das Gesetz enthält keine soziale Staffelung der Elternbeiträge
und die Höhe der Elternentgelte pro Platz ist nicht per Gesetz
begrenzt, im Gegensatz zur Beteiligung des Landes. Weiter steigende
Elternbeiträge sind die Folge.“
Reinhold abschließend: „Zum Beispiel durch eine Angleichung der Elternbeiträge
für Krippe und Kita, wie u.a. von der FDP-Landtagsfraktion
gefordert, hätte die finanzielle Belastung der Eltern ausgewogener gestaltet
werden können. Frau Schwesig ignorierte aber die Vorschläge der
Fachleute und verhindert damit gerechtere und flexiblere Lösungen. Diese
einseitige Politik der Ministerin lehnen wir ab.“

PM 71-10 vom 10. November 2010
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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